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Warum feiern wir Jahreskreisfeste

Warum feiern wir Jahreskreisfeste

Von Monika Aust

Monika Aust Energiemalerin und Reikimeisterin
Monika Aust Energiemalerin und Reikimeisterin

Du bist Licht vom Lichte, Liebe aus der Liebe, du hast es nur vergessen…

In dieser Nacht

gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind.

 

Der Jahreskreis kann als ganzheitliches und anschauliches Modell, sowohl für die unterschiedlichen Lebensfacetten auch für die stetige Wandlung und Veränderung des Lebens dienen.

Er zeigt unter anderem…

wie die Veränderungen in der Natur keimen, wachsen, blühen, reifen und vergehen. Die Veränderungen können als Spiegelbilder innerer Wachstums-und Veränderungsprozesse gesehen werden.

wie durch eine wachsame Reise durch ein Jahr mit Hilfe von Meditationsübungen, Trancen und Rituale neue, heilsame und stärkende Erfahrungen gemacht werden können.

wie das überlieferte Wissen unserer Ahnen in Verbindung mit den Mythen der „Großen Göttinnen“ Impulse zur Entwicklung und Entfaltung eines neuen Selbstbewusstseins als Frau geben können.

Ich möchte Anregungen geben, wie man den Jahreskreis und die Weisheit, die in ihm verborgen liegt, sinnlich erleben kann.

Es ist gedacht für Frauen, die auf ihrem Weg zu einem ganzheitlichen Wachstum ihrer Persönlichkeit vor allem ihr weiblich-intuitives Potential entwickeln wollen.

Es ist für Menschen geeignet, die bereit sind, eine Reise durch ein Jahr mit allen Höhen und Tiefen anzutreten und dabei der Natur, dem Universum und sich selbst gegenüberzutreten.

Menschen also, die auf dem Weg mehr über sich und ihr Eingebundensein in die Rhythmen des Lebens erfahren wollen und den Elementen, den Göttinnenmythen und den Überlieferungen unserer Ahnen auf eine neue Weise begegnen wollen.

Ich möchte das Wissen übermitteln, wie wichtig Spiritualität für einen Heilungsprozess ist. Die bewusst gelebte Erfahrung des Eingebundenseins in ein größeres Ganzes und die Verbindung mit allem was ist auf unserem Planeten. Vor allem für uns Frauen ist eine weibliche Spiritualität von unschätzbarem Wert, die sich in einem achtsamen, wertschätzenden und respektvollen Umgang mit uns selbst, mit anderen Frauen, mit den Überlieferungen unserer Ahnmütter und allem Lebendigen in der Natur äußert.

In unserer heutigen westlichen Kultur stellen wir uns das Jahr oder die Zeit als Linie vor, die von der Vergangenheit über die Gegenwart gradlinig in die Zukunft führt.

In anderen Epochen oder in früheren Kulturen wurden die Veränderungen der Zeit Kreis oder spiralförmig wahrgenommen. Das Jahr wurde als Kreis angesehen, wobei das Ende eines Jahres gleichzeitig der Anfang des neuen war.

Der Jahreskreis beginnt nach einigen alten Überlieferungen mit der Wintersonnenwende im Dezember, der längsten Nacht und dem kürzesten Tag des Jahres.

In unseren mitteleuropäischen Breiten nimmt ab diesem Zeitpunkt die Kraft der Sonne wie in einem aufsteigenden Bogen stetig zu. Tag für Tag wird es früher am Morgen hell und später am Abend dunkel bis zum Höhepunkt oder Wendepunkt der Sonnenkraft, der Sommersonnenwende im Juni, dem längsten Tag und der kürzesten Nacht des Jahres. Zu diesem Zeitpunkt ändert sich die Richtung der Sonne wieder, täglich geht sie nun etwas später am Morgen auf und etwas früher am Abend wieder unter. Auch ihre Kraft nimmt stetig ab, bis sie wieder zu ihrem Wendepunkt der Wintersonnenwende zurückkehrt.

Die vergehenden Jahre können wir uns demnach vorstellen wie Kreise, die übereinander liegen und sich zu einer Spirale fortentwickeln. In jedem Jahr gibt es einen Aufschwung des Lichts, bis zur Wintersonnenwende.

Doch nicht nur diese beiden wichtigen astronomischen Wendepunkte der Sonne, an denen heute noch der Winter oder Sommerbeginn angesiedelt sind, wurden in früheren Zeiten beachtet. Auch die sogenannten Gleichgewichtspunkte, die Tagundnachtgleichen im Frühling und im Herbst, an denen der Tag und Nacht gleich lang sind, wurden mit einem besonderen Fest bedacht. Hinzu kamen die vier Mondfeste, die den aufgehenden, den vollen, den abnehmenden und den dunklen Mond zu einer bestimmten Jahreszeit besonders ehrten. Denn der Mond wurde traditioneller Weise dem weiblichen Prinzip zugeordnet.

Diese acht Stationen des Jahres, die im Abstand von ca 6 Wochen liegen, sind die Jahreskreisfeste, die das Jahr wie Speichen ein Rad unterteilen.

Darüber hinaus kann der Jahreskreis auch als Symbol für den Lebenszyklus des Menschen von der Geburt bis zum Tod angesehen werden.

Weiterhin bildet der Jahreskreis, wie alle ganzheitlichen Weisheitslehren überall auf der Welt, die Himmelsrichtungen, die Elemente und das geistige Zentrum im Mittelpunkt ab. Er integriert zudem den astrologischen Tierkreis, der ein ausgefeiltes System von Analogien enthält, Projektionen der Planetenkräfte auf alle Ebenen des Lebens. So lassen sich die Planentenkräfte, die wiederum Projektionen der Urkräfte des Lebens sind, sowohl im Mineralreich als auch im Tier- und Pflanzenreich wiederfinden.

Die Jahreskreisfeste, die acht Stationen im Kreis eines Jahres, können für uns Anlass sein, anzuhalten und uns auf die jeweilige Jahreszeit, die Energie in der Natur und in uns selbst zu besinnen.

Energetisch gesehen, kann dieses Fest unabhängig vom gesagtem Datum gefeiert werden. 

  • Wintersonnenwende auch Julfest genannt, erstes Jahreskreisfest 21.Dezember
  • Lichtmess auch Imbolc genannt, zweites Jahreskreisfest 2. Februar
  • Frühlings Tag und Nachtgleiche auch Ostara genannt, drittes Jahreskreisfest 21. März
  • Walpurgisnacht auch Beltane genannt, viertes Jahreskreisfest 30. April
  • Sommersonnenwende auch Litha genannt, fünftes Jahreskreisfest 21. Juni
  • Schnitterfest auch Lughnasad genannt, sechstes Jahreskreisfest 1. August
  • Tag und Nachtgleiche auch Mabon genannt, siebtes Jahreskreisfest 23. September
  • Totenfest auch Samhein genannt, achte Jahreskreisfest 31. Oktober